Produktinfo
HLTLabor V3.50 für den EIB

- Angaben ohne Gewähr, technische Änderungen vorbehalten -


 
Einführung

Die Leistungsfähigkeit des EIB, aber auch die Komplexität und Ausmaße einer möglichen Installation lassen sich in einem Visualisierungskonzept übersichtlich darstellen. Darüber hinaus ermöglicht ein Visualisierungssystem auch die Abfrage aller aktuellen Buszustände, was sich besonders für ein Gebäudemanagement eignet. Die HLT Hard- und Software Hausleittechnik GmbH in Much bietet mit dem Visualisierungssystem HLTLabor V3.50 ein auf Windows aufsetzendes Programm zur schnellen Erstellung von Oberflächen für die Gebäudesystemtechnik an, das speziell auf die EIB-Produktfamilie zugeschnitten wurde. HLTLabor wird u.a. auch unter den Namen InterVisu2 und VTS von den Vertriebspartnern Berker, Gira, Jung und Merten angeboten.


Langjährige Erfahrung

Ob bei großen Industriebetrieben oder bei kleinen Ingenieurbüros: Wenn es um den Einsatz einer EIB-Visualisierung geht, vertrauen Entwickler unseren Visualisierungssystemen - weit über 1.000 verkaufte Exemplare sprechen eine deutliche Sprache.

Von Profis entwickelt, ist der Programmcode so ausgereift und zuverlässig, wie es für den harten Alltagsbetrieb er-
forderlich ist. Seit der Einführung der HLT Labor-Visualisierungssysteme im Jahr 1993 wurden diese ständig gemäß den Anforderungen der Praxis weiter entwickelt. Nutzen Sie die erprobte Zuverlässigkeit unserer Produkte, anstatt
das Rad noch einmal neu zu erfinden.


Installation

Die Bedienung von HLTLabor setzt vom Anwender Erfahrung mit WindowsÒ oder Windows-Programmen voraus. Durch die ein fache Installation sowie der verfügbaren Online-Hilfe findet sich der Anwender schnell zurecht.

Es wird automatisch ein Gruppenfenster (Programmgruppe) mit dem Namen "HLT Gebäudevisualisierung" angelegt. Darin wird HLTLabor als Anwendung eingetragen.

Konzept von HLTLabor

HLTLabor ist in erster Linie ein projektbezogenes System. Betrachten Sie z.B. die Anforderung eines Kunden, der ein Bürogebäude mit einer PC-Visualisierungsoberfläche überwachen und steuern möchte, als Projekt.
         
Die Erstellung eines solchen Projektes unterliegt einem festgelegten Ablauf, den wir in HLTLabor als Entwicklungs-
phase bezeichnen.

Innerhalb der Entwicklungsphase können Sie sich in einer von zwei Modusarten, dem Editmodus oder dem Testmodus bewegen.

Im Editmodus erstellen Sie die gewünschten Oberflächen und richten alle Elemente individuell ein (Parametrierung).

Im Testmodus erfolgt der Test der Oberfläche auf Bedienbarkeit, Handhabung usw. am Bus. Man bezeichnet dies auch oft als einen Test des Verhaltens zur Laufzeit. Entspricht die Oberfläche dann Ihren Wünschen, kann mit dem Compiler (HLTLabor-Mehrfach-, Einfach- und Einsteigerlizenz) eine lauffähige EXE-Datei erstellt werden.

Ein Projekt setzt sich aus ein oder mehreren kleinen Einheiten, den Dialogseiten, zusammen. Zu einer Dialogseite könnte man auch Bildschirmseite sagen. In HLTLabor besteht die Möglichkeit, einem Projekt minimal 1 oder bis zu 200 Dialogseiten (Bildschirmseiten) zuzuordnen.
Die relevanten Projektdaten werden in einer Datei mit der Dateiendung „.PRJ" aufgelistet und verwaltet.
Für jede einzelne Dialogseite kann ein Passwortschutz eingerichtet werden. Für das Einrichten unterschiedlicher Zugriffsberechtigungen steht als Werkzeug der Passwortassistent zur Verfügung.
Eine Dialogseite wiederum setzt sich aus kleinen Einheiten, Elemente genannt, zusammen, die in einer Elementbibliothek zusammengefaßt sind, z.B.:

• Taster: Parametrierbar als Zweistellungstaster zum Steuern von Schalt-, Dimm- und Jalousieaktoren.

• Text: In Abhängigkeit der Telegramme können unterschiedliche Texte mit Schriftart und Farbe eingeblendet werden.

• Statuslampe: Zum Anzeigen der Bustelegramme.

• Dialogtaster: Zum Wechseln der Bildschirmseiten.

• Digitalanzeige: Zur numerischen Anzeige von Gleitkommawerten mit der Möglichkeit der Alarmgebung.

• Eingabefeld: Zur Eingabe von Gleitkommawerten.

• Verknüpfungsbaustein: Zur logischen Verknüpfung von Gruppen (und, oder, exklusiv oder, nicht oder).

• Bild: Es können Bilder aus externen Grafikprogrammen im WMF-, BMP- und CLP-Format eingelesen werden.
  Sollte keines dieser Formate vorliegen, ermöglicht ein umfangreicher Grafikassistent die Umwandlung von Grafik-
  dateien in für die Visualisierung lesbare Dateiformate.

• BDE: Es können Meßwerte für die Betriebsdatenerfassung gespeichert und grafisch oder in Tabellenform angezeigt,
  ausgedruckt oder weiterverarbeitet werden. Für Überwachungsaufgaben wie z.B. Wartungsintervalle stehen eine
  leistungsfähige Grenz- und Zählerwertüberwachung bereit. Zyklische Aufgaben, wie z.B. der automatische Ausdruck
  des Stromverbrauchs in grafischer und tabellarischer Form sind damit ohne weiteres zu lösen.



Die Elemente „Statuslampe, Text und Bild" können auch als sensitive Felder parametriert werden, so daß bei Betätigung Bustelegramme erzeugt werden.

Einer Zeitschaltuhr können bis zu 150 Termine im Tages-, Wochen- oder Jahres-Programm - auch mehrfach - zugewiesen werden.

Zur Überwachung z.B. von Eingangsbereichen oder Zufahrten können Videoaufnahmen eingeblendet werden.

Eine weitere wichtige und interessante Parametriermöglichkeit von Gruppenadressen ist die Aktivierung einer Alarmüberwachung auf bestimmte Werte (Zustände). Zuständig für die Alarmüberwachung ist das Alarm- und Protokollwesen.

Der Alarmassistent verfügt über folgende Merkmale:

• bis zu 500 Alarmgruppenadressen

• Protokoll-, Alarm- und Quittungsspeicher

• akusitsche Meldung

• Alarmweiterleitung z.B. über Cityruf

• Dialogbox für die Anzeige aktueller Alarme mit Datum, Uhrzeit, Gruppenadresse, Wert und Text

• Aufruf eines Folgebildes

• Voralarm und Hauptalarm bei Erreichen eines unteren oder oberen analogen Wertes

• Abschalten des Bildschirmschoners bei eingehenden Alarmen

Die Kopplung von HLTLabor mit dem EIB- System erfolgt ohne zusätzliche Hardware über eine V24-Schnittstelle am PC.

HLTLabor unterstützt für die Kommunikation mit der EIB-Welt neben dem Standard-Protokoll auch das neue FT1.2-Protokoll. FT1.2 kann nur ab Windows 95 aufwärts genutzt werden.



Mit Hilfe des Compilers ist es möglich, aus den Daten der Projektdatei und den dazugehörigen Dialogseiten-Dateien eine selbstablaufende Kundenversion (EXE-Datei) zu erzeugen. Diese erstellte EXE-Datei darf zusammen mit den Dateien für den Buszugriff (DLL-Dateien) und den Elementbibliotheken bei der Mehrfachversion lizenzfrei an den Kunden weitergegeben werden.

Folgende Werkzeuge stehen dem Anwender zur Verfügung:

• Alarmassistent

• Grafikassistent

• Passwortassistent

• Dialogseitennavigator


Die HLTLabor-Familie im Überblick:

Momentan existieren folgende Varianten von HLTLabor:

HLTLabor Mehrfachlizenz mit Handbuch, Treiber für EIB, Elementbibliothek und Compiler zum Erstellen
  einer beliebigen Anzahl von selbstablaufenden kundenspezifischen Visualisierungen, die ohne Lizenzgebühren
  an Dritte weitergegeben werden dürfen.

HLTLabor Einfachlizenz Funktionsumfang wie HLTLabor Mehrfachlizenz, jedoch ist die HLTLabor-
  Einfachlizenz Bestandteil der Visualisierung und zum Betrieb dieser notwendig. Es kann daher nur an einem
  PC eine Visualisierung eingesetzt werden.

HLTLabor Mehrplatzlizenz Funktionsumfang wie HLTLabor Einfachlizenz, jedoch mit dem Recht
  der Mehrfachnutzung für 10 Schulungsplätze. Kein Recht zur Weitergabe der Software, Treiber und
  Elementbibliotheken an Dritte. (Abgabe nur an Universitäten und an Berufsbildende Schulen).

HLTLabor Einsteigerlizenz Funktionsumfang wie HLTLabor Einfachlizenz, jedoch können höchstens 75
  Gruppenadressen vergeben werden.

Visualisierungs-Zusatzmodul BDE100 (nicht im Standardlieferumfang enthalten)
  Ermöglicht die Betriebsdatenerfassung mittels Visualisierung von bis zu 100 Datenpunkten (Gruppenadressen).

Visualisierungs-Zusatzmodul BDE500 (nicht im Standardlieferumfang enthalten)
  Ermöglicht die Betriebsdatenerfassung mittels Visualisierung von bis zu 500 Datenpunkten (Gruppenadressen).


Das ist neu in der V3.50

• Auslieferung erfolgt nur noch auf CD.

• Neues Installationsprogramm mit neuem Outfit.

• Deinstallations-Icon zum automatischen Entfernen aller installierter Komponenten.

• Unterstüzung der Autorun-Funktion zum automatischen Starten des Installationsprogramms nach
  dem Einlegen der CD.

• Demo-Version kann bis zu 10 Minuten am EIB betrieben werden.

• Beim Erstellen der Kundenversion kann nicht nur A: oder B: sondern ein beliebiges Ziellaufwerk
  (z.B. Festplatte oder CD) angegeben werden.

• Jahr2000-fähig.

• Unterstützung des FT1.2-Protokolls.

• Unterstützung von Windows NT 4.0 (nur über FT1.2-Protokoll).

• Dialogtaster kann im Modus transparent unsichtbar z.B. auf eine Hintergrundbitmap gelegt werden.

• Dialogtaster kann HTML-Seiten über Internet Explorer 4.0 aufrufen.

• umfangreiche GIF-Bibliothek für HTML-Seiten.

• Unterstützung Zusatzmodul BDE.



EIB-Visualisierung netzwerkfähig !

Die Firma HLT bietet einen EIB-Kommunikationsserver für das hauseigene Visualisierungssystem HLTLabor V 3.50 an. Die Visualisierungsprodukte InterVisu2 bzw. VTS der Firmen Berker, Gira, Jung und Merten werden ebenfalls unterstützt.

Die Software ermöglicht es, EIB-Informationen über das Gebäude in ein Firmen-PC-Netz oder sogar weltweit zur Verfügung zu stellen. Dies erlaubt es z.B. vernetzten PC-Nutzern, ihre Raumdaten bequem vom eigenen Bildschirm mittels Visualisierung einzustellen.


EIB-Kommunikationsserver è  ein System für Sie, wenn Sie

• über ein PC-Netzwerk verfügen

• ein EIB einsetzen

• die Visualisierung einsetzen

• oder nur einfach neugierig sind